100% reine und geprüfte Naturmaterialien

In der Textilwerkstatt Obermühle werden  vor allem Naturmaterialien  aus dem Waldviertel verarbeitet, wie Schafwolle, Dinkelspelzen und Hanf. Um aber auch bei importierten Materialien, wie Kokos und Latex für die beste Qualität zu bürgen, reisten wir 1993 nach Asien und importieren diese Materialien seither selbst.

Reine Österreichische Schafwolle, schonend gewaschen und gekämmt, reguliert die Temperatur und schafft ein angenehmes  Schlafklima.

Naturkautschuk mit Luft aufgeschäumt gibt der Matratze einen angenehm weichen und dauerhaft elastischen Kern. Durch die vielen Kanäle kann die Luft ungehindert in der-Matratze zirkulieren.

Kokosfasern, getränkt mit Natur-kautschuk, ergeben einen festeren, aber doch elastischen und atmungsaktiven Kern.

Auf Wunsch werden auch Roßhaar, biologisches Roggenstroh, Hanf oder Kapok  verwendet.


Naturfaser - Stoffe

Alle unsere Naturfaser Stoffe sind entweder roh (direkt vom Webstuhl), abgekocht (Seide), oder sind entschlichtet, gewaschen, getumbelt und bei Bedarf auch mechanisch sanforisiert. Dies senkt den Restschrumpfwert und optimiert Griff und Fall des Stoffes.
Bleichungen werden mit der sogenannten Sauerstoffbleiche (Wasser - Peroxyd) durchgeführt.

Nicht verwendet werden:
Weichspüler, Appreturen, Kunstharze oder sonstige Chemikalien, um die Stoffe pflegeleicht oder knitterfrei zu machen. Farbstoffe oder Hilfsstoffe, die Schwermetalle oder AZO - Stoffe enthalten.

Ökologisch gesehen unterscheiden wir verschieden hohe Standards:

Öko - Tex Standard 100
Dies ist eine Auszeichnung für textile Erzeugnisse, vergeben von der internationalen Gemeinschaft für Forschung und Prüfung auf dem Gebiet Textilökologie. Hierbei werden Textilien auf Schadstoffe wie Schwermetalle, Formaldehyd, Pestizide und andere chemische Zusätze geprüft.

Je nach Verwendungszweck werden die Textilien in verschiedene Klassen eingeteilt

Klasse I
Babybekleidung Klasse II
mit Hautkontakt Klasse III
ohne Hautkontakt Klasse IV
Ausstattungsmaterialien

Für alle zu testende Inhaltsstoffe gibt es unterschiedliche Grenzwerte, die nicht überschritten werden dürfen. Öko - Tex Standard 100 ist nicht begrenzt auf Naturfasern, auch Chemiefasern können theoretisch diese Norm erfüllen. Dieser Standard ist die Mindestanforderung für die von uns verwendeten Stoffe.

kbA - SKAL/IMO

KbA Textilien sind Naturfaserstoffe aus kontrolliert biologischem Anbau. Im Unterschied zu herkömmlichen Textilien aus Naturfasern wird bei kbA - Textilien vom Anbau bis zum Endprodukt auf die Einhaltung strengster ökologischer Richtlinien Wert gelegt.
So ist der Einsatz von Pestiziden beim Anbau untersagt, Düngemittel werden auf ein Minimum begrenzt, der Einsatz von schwerem Erntegerät ist fast ausgeschlossen. Baumwolle z.B. wird per Hand gepflückt. Dies alles wird von den internationalen Organisationen "SKAL" oder "IMO" geprüft.

Ferner werden keine chemischen Zusätze bei der Veredelung eingesetzt, Farbstoffe werden nach ökologischen Gesichtspunkten ausgesucht.
Unsere kbA - Textilien sind kompostierbar und erreichen eine sehr gute Energie - Bilanz.
Die Schadstoffprüfung erfolgt nach den strengen Richtlinien des IVN (= Internationaler Verband der Naturtextilwirtschaft e.V.)


Für jedes Material gibt es eine ausführliche Produktinformation:
Wo es herkommt, wie es verarbeitet, transportiert und geprüft wird.

Falls Sie mehr über unsere Matratzen erfahren möchten, rufen Sie uns doch einfach an 
Tel.: 0 2864  2878 18, Fax:  0  2864  2878 14 Österreichische Vorwahl: 0043  
Öffnungszeiten: Mo-Do 9-17 Uhr, Fr 9-12, oder nach Voranmeldung.
Oder schicken Sie uns ein e-mail.

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Materialbeschreibungen

Baumwollvlies

Die Baumwolle stammt aus konventionellen Anbau, wird jedoch ausschließlich handgepflückt und ist deshalb frei von chemischen Entlaubungsmitteln.Die Deshi-Baumwolle hat besonders lange Fasern und eine hohe Festigkeit. Die Deshi-Baumwolle kommt aus Pakistan und wird in Österreich gekämmt und vernadelt. Das fertige Vlies wurde vom ECO-Institut Köln nach den Kriterien des QUL auf Schadstoffe untersucht.
 
Die Untersuchungsergebnisse erläutern wir wie folgt:

Pestizide und Pyrethroide
sind Schädlingsbekämpungsmittel

Herbizide
Sind Unkrautbekämpfungsmittel die beim Baumwollanbau eingesetzt werden; es wurden keine nennenswerten Rückstände festgestellt uh nd die QUL Grenzwerte wurden bei weitem unterschritten.

Pcp
Ist die Abkürzung für Pentachlorphenol und ein Konservierungsmittel gegen Schimmelbildung. Der Gehalt der Probe an PCP ist kleiner als 0,01 mg/kg. Der Grenzwert liegt bei 0,1 mg/kg.

Formaldehyd
In der Baumwolle konnten keine nachweisbaren Mengen von Formaldehyd festgestellt werden.
 


Dinkelspelzen und Hanfschalen

Dinkel und Hanf wurde schon sehr früh eingesetzt, nicht nur als Nahrungs- sondern auch als Heilmittel.
Diese Materialien sind ein eher festes aber sehr anpasungsfähiges Füllmaterial aus biologischem Anbau. Durch die Körnigkeit massieren sie sanft die Haut und fördern die Durchblutung, besonders im den Bereichen wie Nacken und Rücken. Da mann Dinkelsplezen und Hanfschalen im Backrohr bis 180 Grad aufwärmen kann, wird eine lindernde Wirkung hervorgerufen.

Pflege
Regelmäßig lüften und in die Sonne legen.

 
Entsorgung
Dinkelspelzen und Hanfschalen sind zu 100% biologisch abbaubar.
 


Hanfvlies


Rohstoffe::
Unser Hanf stammt aus dem Waldviertel und aus kontrolliert biologischer Landwirtschaft.
Die Schafwolle stammt ausschließlich von heimischen Betrieben aus kontrolliert biologischer Landwirtschaft.
Der beruhigende und kühlende Hanf wird durch die wärmende und feuchtigkeitsaufnehmende Schafwolle optimal ergänzt.

Verarbeitung:
Die Fasergewinnung ist beim Hanf ähnlich wie beim Flachs. Zuerst wird durch das sogenannte "Rösten" das die Fasern zusammenhaltende Lignin herausgelöst. Dazu bleiben die Stengel 3-4 Monate auf den Feldern liegen. Danach wird das Material zu Ballen gepresst und zum Waldviertler Verarbeitungsbetrieb transportiert, wo die mechanische Aufbereitung erfolgt. Dazu sind mehrere verschiedene Arbeitsschritte wie Schwingen, Brechen, Schütteln, Entstauben und Schneiden notwendig.

Die Schafwolle wird schonend gewaschen (Ökotex Standard 100), damit ein möglichst hoher Lanolin - Gehalt in der Wolle bleibt. Dadurch ist keine Rückfettung der Wolle mit synthetischen Mitteln notwendig. Wir verzichten auch auf die in der Textilindustrie übliche Säurebehandlung zur Entfernung von pflanzlichen Rückständen ("Karbonisieren").

Durch diese schonende Verarbeitung bleiben die klimaregulierenden und regenerativen Eigenschaften viele Jahre erhalten. Die Hanf- und Wollfasern werden in kleinen "Portionen" von ca. 5 kg verarbeitet und nicht wie üblich Kreuz und Quer gelegt sondern sorgfältig in eine Richtung gekämmt. Besonders feinfühlige Menschen spüren den Energiefluß, der dadurch entsteht.

Prüfung:
Die Schafwolle wird von unabhängigen Instituten gemäß den Richtlinien des IVN =(Internationaler Verband der Naturtextilwirtschaft e.V.) auf Schadstoffe überprüft.

Pflege:
Hanfprodukte sollten regelmäßig gelüftet und in die Sonne gelegt werden.

Entsorgung
das Hanfvlies ist zu 100% biologisch abbaubar.
 


Kapok

Herkunft:
Der vorwiegend in Südostasien beheimatete Kapokbaum ist ein schnellwachsender, blattabwerfender Baum, der 30 - 70 hoch werden kann. Aufgrund seiner Höhe wurde er von den Kolonialherren häufig als Grenzbaum gepflanzt und ist daher sehr verbreitet. Ein Baum trägt bis zu 400 Kapseln. Daraus kann man etwa 2 kg Kapok gewinnen. Die Kapokkapsel stellt ein Zusatzeinkommen für die meist armen Familien dar. Der Transport nach Österreich erfolgt per Schiff und Bahn.

Ernte:
Zu Beginn der Trockenzeit werden die Blätter abgeworfen und die Blüten erscheinen. Die Früchte entwickeln sich zu etwa 20 cm langen Kapseln. Zur Reife, die 3 - 4 Monate nach der Blüte erreicht wird, bleiben sie bei einigen Arten geschlossen, bei anderen springen sie auf. Die Ernte, die entsprechend der Blüte in mehreren kurz aufeinanderfolgenden Perioden vorzunehmen ist, erfolgt durch Abschlagen der Früchte mit Bambusstangen oder auch durch Pflücken mit der Hand.

Verarbeitung:
Die Fasern stellen Zellausstülpungen der inneren Fruchtwand dar und bilden sich dort, wo dieser befruchtete Samen gegenüberliegen. Nach dem Öffnen der Kapseln, das bald nach dem Pflücken geschehen soll, wird die Faser mit dem darin liegenden Samen herausgenommen und zunächst in der Sonne getrocknet. Danach werden die Samen ausgeschüttelt, wozu auch Maschinen Verwendung finden. Kapok kommt nicht aus Monokulturen. Kapokbäume werden nicht gespritzt.

Um die Gleichmäßigkeit der Füllmenge in Matten oder Decken zu gewährleisten, werden die Fasern in einzelne Kammern aus naturbelassenem Baumwollstoff gefüllt. Pölster können mit verschiedenen Maßen und Füllmengen erzeugt werden.

Eigenschaften:
Kapokfasern sind rein weiß oder leicht gelblich, weisen eine hohe Elastizität auf und sind ca. 6 mal leichter als Baumwollfasern. Auf Kapok sind keine allergischen Reaktionen bekannt. Es ist daher ein ideales Material zur Herstellung von Bettwaren und Matratzen, vor allem für Kinder und Allergiker.

Pflege:
Alle Kapokprodukte sollten regelmäßig gelüftet und in die Sonne gelegt werden. Oberflächliche Verschmutzungen können mit lauwarmen Wasser ausgewaschen werden. Handwäsche bzw. Einweichen ist ebenfalls möglich. Durch Schalenrückstände im Kapok könnte es aber zu Verfärbungen des Stoffes kommen.

Entsorgung:
Alle Kapokprodukte sind zu 100% biologisch abbaubar und können problemlos kompostiert werden.
 


Kokosfaser

Rohstoffe:
Die Kokosfasern werden aus den faserigen Fruchthüllen von Kokosnüssen aus kontrolliert biologischer Landwirtschaft gewonnen. Nach monatelanger Lagerung im Wasser werden die Fasern herausgelöst und in der Sonne getrocknet. Der Naturkautschuk stammt aus kontrolliert biologischem Anbau und wird durch das Einritzen der Rinde des Gummibaumes (hevea brasiliensis) gewonnen. Nach dem Sammeln der milchigen Flüssigkeit wird zur Konservierung 0,8% Ammoniak zugesetzt.

Herstellung:
Die Kokosfasern werden zuerst in händisch zusammengedrehter Form gelagert, später von einer Maschine wieder aufgemacht und gleichmäßig aufgestreut. Darauf wird der Naturkautschuk gesprüht, der die nunmehr gekräuselte Kokosfaser dünn umhüllt. Das Ganze wird dann auf die gewünschte Härte zusammengepreßt und in Hitzekammern vulkanisiert. Das fertige Produkt ist atmungsaktiv, elastisch und formstabil, wodurch es ideal für Polsterungen und Matratzenkerne geeignet ist.

Prüfung:
Die Produktion der Kokosfasern und des Naturkautschuk sowie die Verarbeitung erfolgt in Sri Lanka und wird von der internationalen Organisation SKAL (Ecocontrol) geprüft.

Zusätzlich wird das Produkt von unabhängigen Instituten nach den Kriterien des QUL =(Qualitätsverband Umweltverträglicher Latexmatratzen) auf Schadstoffe und Haltbarkeit untersucht.

Verarbeitung:
Zum Schneiden verwendet man am besten eine Bandsäge oder ein scharfes Messer. Zum Verkleben empfehlen wir Latexmilch anstelle von synthetischen Klebern. Um die Luftdurchlässigkeit zu gewährleisten sollte nur punktförmig geklebt werden

Pflege
Bis 60° waschbar; vor Sonnenlicht schützen.

Entsorgung::
Kokosfaser ist nicht umweltbelastend und kann über den Hausmüll entsorgt werden. Zerkleinert und in geringen Mengen kann er auch kompostiert werden.
 


Kokoskautschuk

Rohstoffe:
Die Kokosfasern werden aus den faserigen Fruchthüllen von Kokosnüssen aus kontrolliert biologischer Landwirtschaft gewonnen. Nach monatelanger Lagerung im Wasser werden die Fasern herausgelöst und in der Sonne getrocknet.Der Naturkautschuk stammt aus kontrolliert biologischem Anbau und wird durch das Einritzen der Rinde des Gummibaumes (hevea brasiliensis) gewonnen. Nach dem Sammeln der milchigen Flüssigkeit wird zur Konservierung 0,8% Ammoniak zugesetzt.

Herstellung:
Die Kokosfasern werden zuerst in händisch zusammengedrehter Form gelagert, später von einer Maschine wieder aufgemacht und gleichmäßig aufgestreut. Darauf wird der Naturkautschuk gesprüht, der die nunmehr gekräuselte Kokosfaser dünn umhüllt. Das Ganze wird dann auf die gewünschte Härte zusammengepreßt und in Hitzekammern vulkanisiert. Das fertige Produkt ist atmungsaktiv, elastisch und formstabil, wodurch es ideal für Polsterungen und Matratzenkerne geeignet ist.

Prüfung:
Die Produktion der Kokosfasern und des Naturkautschuk sowie die Verarbeitung erfolgt in Sri Lanka und wird von der internationalen Organisation SKAL (Ecocontrol) geprüft.
Zusätzlich wird das Produkt von unabhängigen Instituten nach den Kriterien des QUL =(Qualitätsverband Umweltverträglicher Latexmatratzen) auf Schadstoffe und Haltbarkeit untersucht.

Verarbeitung:
Zum Schneiden verwendet man am besten eine Bandsäge oder ein scharfes Messer. Zum Verkleben empfehlen wir Latexmilch anstelle von synthetischen Klebern. Um die Luftdurchlässigkeit zu gewährleisten sollte nur punktförmig geklebt werden

Pflege:
Bis 60° waschbar; vor Sonnenlicht schützen.

Entsorgung:
Kokoskautschuk ist nicht umweltbelastend und kann über den Hausmüll entsorgt werden. Zerkleinert und in geringen Mengen kann er auch kompostiert werden.
 


Naturkautschuk (Stiftlatex)

Als Schaumlatex bzw. Stiftlatex wird ein Schaumstoff aus Kautschuk meist in Form von Platten bezeichnet. Im Gegensatz zu anderen Produkten, bei denen auch synthetische Materialien verwendet werden, besteht unser Stiftlatex aus reinem Naturkautschuk.

Rohstoff:
Der Naturkautschuk stammt aus kontrolliert biologischem Anbau und wird durch das Einritzen der Rinde des Gummibaumes (hevea brasiliensis) gewonnen. Nach dem Sammeln der milchigen Flüssigkeit wird zur Konservierung 0,8% Ammoniak zugesetzt.

Herstellung:
Der Naturkautschuk wird dann mit den notwendigen Zusätzen vermischt, mit Luft aufgeschlagen, in die Form gegossen und wie ein Kuchen gebacken. Die fertigen Platten werden dann mit Wasser gespült um eventuelle Rückstände auszuwaschen und danach getrocknet. Beim Stiftlatex sind Stahlstifte in der Gußform eingearbeitet, die der gleichmäßigen Erwärmung des Materials dienen. Die daraus entstehenden Löcher verbessern die Luftdurchlässigkeit was sich bei der Verwendung als Matratzenkern sehr positiv auswirkt.

Prüfung:
Die Produktion des Naturkautschuk sowie die Verarbeitung erfolgt in Sri Lanka und wird von der internationalen Organisation SKAL (Ecocontrol) geprüft.
Zusätzlich wird das Produkt von unabhängigen Instituten nach den Kriterien des QUL =(Qualitätsverband Umweltverträglicher Latexmatratzen) auf Schadstoffe und Haltbarkeit untersucht.

Verarbeitung
Zum Schneiden verwendet man am besten eine Schaumstoffsäge. Zum Verkleben empfehlen wir Latexmilch anstelle von synthetischen Klebern. Um die Luftdurchlässigkeit zu gewährleisten sollte nur punktförmig geklebt werden

Pflege:
Bis 60° waschbar ; vor Sonnenlicht schützen.

Entsorgung:
Naturlatex ist nicht umweltbelastend und kann über den Hausmüll entsorgt werden.
Zerkleinert und in geringen Mengen kann er auch kompostiert werden.
 


Roggenstroh

Heimisches, luftreinigendes Roggenstroh aus biologischem Anbau, ergibt als gepreßter Schichtpolster eine atmungsaktive Matratzenfüllung von hohem Isolierwert. Gute Luftzirkulation bewirkt einen idealen Feuchtigkeits- und Temperaturausstausch.

Als Naturprodukt ist Roggenstroh
antistatisch, lädt sich also nicht auf und sammelt daher keinen Staub an. Weiters hat es auch noch die Fähigkeit, die negativen Auswirkungen von Störzonen und Wasseradern zu dämmen.

Pflege
Roggenstrohprodukte sollten regelmäßig gelüftet und in die Sonne gelegt werden.

Entsorgung
Roggenstroh ist nicht umweltbelastend und kann über den Hausmüll entsorgt werden. Zerkleinert und in geringen Mengen kann er auch kompostiert werden.  


Rosshaar

Rosshaar ist ein altbewährtes, natürliches Matratzen-Polstermaterial. Dieses hochwertige, chemisch unbehandelte Naturhaar wird mit Kernseife gewaschen, sterilisiert, vorsichtig gedämpft, gesponnen und zu Strängen gedreht. Durch das anschließende Auskämmen bekommt der Strang ein mehrfaches Volumen. Das Haar wird "gelockt", um den Federeffekt, den anderen Naturfasern gegenüber, unerreichte Sprungkraft zu verstärken. Die Mindestlänge der Haare beträgt 10cm.
Das Herkunftsländer sind China und Süd-Amerika.

Rosshaar läßt die Matratze gut atmen und wirkt besonders klimatisierend. Es hat ausgleichende Temperatureigenschaften, vergleichbar mit dem menschlichen Kopfhaar, wodurch ein im Sommer kühler und im Winter warmer Schlafkomfort erzielt wird.

Pflege
Rosshaarprodukte sollten regelmäßig gelüftet und in die Sonne gelegt werden. Oberflächliche Verschmutzungen können mit der Hand ausgewaschen werden.

Entsorgung:
Alle Produkte sind zu 100% biologisch abbaubar und können problemlos kompostiert werden
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Schafwollvlies

Herkunft:
Unsere Schafwolle stammt ausschließlich aus biologischer Landwirtschaft. Dadurch wird gewährleistet dass die Schafe unter natürlichen, artgerechten Bedingungen leben können, gesundes biologisches Futter bekommen und ihre Wolle nicht mit Insektiziden behandelt wird. Um keine unnötig langen Transporte zu verursachen, verwenden wir nur Schafwolle aus Mitteleuropa.

Verarbeitung:
Die Schafwolle wird schonend gewaschen (Ökotex Standard 100), damit ein möglichst hoher Lanolin - Gehalt in der Wolle bleibt. Dadurch ist keine Rückfettung der Wolle mit synthetischen Mitteln notwendig. Wir verzichten auch auf die in der Textilindustrie übliche Säurebehandlung zur Entfernung von pflanzlichen Rückständen ("Karbonisieren").

Durch diese schonende Verarbeitung bleiben die klimaregulierenden und regenerativen Eigenschaften viele Jahre erhalten.

Die Wollfasern werden in kleinen "Portionen" von ca. 5 kg verarbeitet und nicht wie üblich Kreuz und Quer gelegt sondern sorgfältig in eine Richtung gekämmt. Besonders feinfühlige Menschen spüren den Energiefluß, der dadurch entsteht.

Prüfung:
Die Schafwolle wird von unabhängigen Instituten gemäß den Richtlinien des IVN =(Internationaler Verband der Naturtextilwirtschaft e.V.) auf Schadstoffe überprüft.

Pflege:
Schafwollprodukte sollten regelmäßig gelüftet und in die Sonne gelegt werden. Bei starker Verschmutzung empfehlen wir die Reinigung von einer Reinigungsfirma machen zu lassen. Leichte Verschmutzungen können auch mit der Hand bzw. mit einem schonenden Wollprogramm gewaschen werden.

Entsorgung:
Alle Produkter sind zu 100% biologisch abbaubar und können problemlos kompostiert werden.