Materialbeschreibungen
Baumwollvlies
Die Baumwolle
stammt aus konventionellen Anbau, wird jedoch ausschließlich
handgepflückt und ist deshalb frei von chemischen Entlaubungsmitteln.Die
Deshi-Baumwolle hat besonders lange Fasern und eine hohe Festigkeit.
Die Deshi-Baumwolle kommt aus Pakistan und wird in Österreich
gekämmt und vernadelt. Das fertige Vlies wurde vom ECO-Institut
Köln nach den Kriterien des QUL auf Schadstoffe untersucht.
Die
Untersuchungsergebnisse erläutern wir wie folgt:
Pestizide
und Pyrethroide
sind Schädlingsbekämpungsmittel
Herbizide
Sind Unkrautbekämpfungsmittel die
beim Baumwollanbau eingesetzt werden; es wurden keine nennenswerten
Rückstände festgestellt uh nd die QUL Grenzwerte wurden
bei weitem unterschritten.
Pcp
Ist die Abkürzung für Pentachlorphenol
und ein Konservierungsmittel gegen Schimmelbildung. Der Gehalt der
Probe an PCP ist kleiner als 0,01 mg/kg. Der Grenzwert liegt bei 0,1
mg/kg.
Formaldehyd
In der Baumwolle konnten keine nachweisbaren
Mengen von Formaldehyd festgestellt werden.
Dinkelspelzen
und Hanfschalen
Dinkel
und Hanf wurde
schon sehr früh eingesetzt, nicht nur als Nahrungs- sondern auch
als Heilmittel.
Diese Materialien sind ein eher festes aber sehr anpasungsfähiges
Füllmaterial aus biologischem Anbau. Durch die Körnigkeit
massieren sie sanft die Haut und fördern die Durchblutung, besonders
im den Bereichen wie Nacken und Rücken. Da mann Dinkelsplezen
und Hanfschalen im Backrohr bis 180 Grad aufwärmen kann, wird
eine lindernde Wirkung hervorgerufen.
Pflege
Regelmäßig lüften und in die Sonne legen.
Entsorgung
Dinkelspelzen und Hanfschalen sind zu 100% biologisch
abbaubar.
Hanfvlies
Rohstoffe::
Unser Hanf stammt aus dem Waldviertel und aus kontrolliert
biologischer Landwirtschaft.
Die Schafwolle stammt ausschließlich von heimischen Betrieben
aus kontrolliert biologischer Landwirtschaft.
Der beruhigende
und kühlende Hanf wird durch die wärmende und feuchtigkeitsaufnehmende
Schafwolle optimal ergänzt.
Verarbeitung:
Die Fasergewinnung ist beim Hanf ähnlich wie beim Flachs.
Zuerst wird durch das sogenannte "Rösten" das die Fasern
zusammenhaltende Lignin herausgelöst. Dazu bleiben die Stengel
3-4 Monate auf den Feldern liegen. Danach wird das Material zu Ballen
gepresst und zum Waldviertler Verarbeitungsbetrieb transportiert,
wo die mechanische Aufbereitung erfolgt. Dazu sind mehrere verschiedene
Arbeitsschritte wie Schwingen, Brechen, Schütteln, Entstauben
und Schneiden notwendig.
Die
Schafwolle wird schonend gewaschen (Ökotex Standard 100),
damit ein möglichst hoher Lanolin - Gehalt in der Wolle bleibt.
Dadurch ist keine Rückfettung der Wolle mit synthetischen Mitteln
notwendig. Wir verzichten auch auf die in der Textilindustrie übliche
Säurebehandlung zur Entfernung von pflanzlichen Rückständen
("Karbonisieren").
Durch
diese schonende Verarbeitung bleiben die klimaregulierenden und
regenerativen Eigenschaften viele Jahre erhalten. Die Hanf- und Wollfasern
werden in kleinen "Portionen" von ca. 5 kg verarbeitet und
nicht wie üblich Kreuz und Quer gelegt sondern sorgfältig
in eine Richtung gekämmt. Besonders feinfühlige Menschen
spüren den Energiefluß, der dadurch entsteht.
Prüfung:
Die Schafwolle wird von unabhängigen Instituten gemäß
den Richtlinien des IVN =(Internationaler Verband der Naturtextilwirtschaft
e.V.) auf Schadstoffe überprüft.
Pflege:
Hanfprodukte sollten regelmäßig gelüftet und in die
Sonne gelegt werden.
Entsorgung
das Hanfvlies ist zu 100% biologisch abbaubar.
Kapok
Herkunft:
Der vorwiegend in Südostasien beheimatete Kapokbaum ist
ein schnellwachsender, blattabwerfender Baum, der 30 - 70 hoch werden
kann. Aufgrund seiner Höhe wurde er von den Kolonialherren häufig
als Grenzbaum gepflanzt und ist daher sehr verbreitet. Ein Baum trägt
bis zu 400 Kapseln. Daraus kann man etwa 2 kg Kapok gewinnen. Die
Kapokkapsel stellt ein Zusatzeinkommen für die meist armen Familien
dar. Der Transport nach Österreich erfolgt per Schiff und Bahn.
Ernte:
Zu Beginn der Trockenzeit werden die Blätter abgeworfen und die
Blüten erscheinen. Die Früchte entwickeln sich zu etwa 20
cm langen Kapseln. Zur Reife, die 3 - 4 Monate nach der Blüte
erreicht wird, bleiben sie bei einigen Arten geschlossen, bei anderen
springen sie auf. Die Ernte, die entsprechend der Blüte in mehreren
kurz aufeinanderfolgenden Perioden vorzunehmen ist, erfolgt durch
Abschlagen der Früchte mit Bambusstangen oder auch durch Pflücken
mit der Hand.
Verarbeitung:
Die Fasern stellen Zellausstülpungen der inneren Fruchtwand dar
und bilden sich dort, wo dieser befruchtete Samen gegenüberliegen.
Nach dem Öffnen der Kapseln, das bald nach dem Pflücken
geschehen soll, wird die Faser mit dem darin liegenden Samen herausgenommen
und zunächst in der Sonne getrocknet. Danach werden die Samen
ausgeschüttelt, wozu auch Maschinen Verwendung finden. Kapok
kommt nicht aus Monokulturen. Kapokbäume werden nicht gespritzt.
Um
die Gleichmäßigkeit der Füllmenge in Matten oder Decken
zu gewährleisten, werden die Fasern in einzelne Kammern aus naturbelassenem
Baumwollstoff gefüllt. Pölster können mit verschiedenen
Maßen und Füllmengen erzeugt werden.
Eigenschaften:
Kapokfasern sind rein weiß oder leicht gelblich, weisen eine
hohe Elastizität auf und sind ca. 6 mal leichter als Baumwollfasern.
Auf Kapok sind keine allergischen Reaktionen bekannt. Es ist daher
ein ideales Material zur Herstellung von Bettwaren und Matratzen,
vor allem für Kinder und Allergiker.
Pflege:
Alle Kapokprodukte sollten regelmäßig gelüftet und
in die Sonne gelegt werden. Oberflächliche Verschmutzungen können
mit lauwarmen Wasser ausgewaschen werden. Handwäsche bzw. Einweichen
ist ebenfalls möglich. Durch Schalenrückstände im Kapok
könnte es aber zu Verfärbungen des Stoffes kommen.
Entsorgung:
Alle Kapokprodukte sind zu 100% biologisch abbaubar und können
problemlos kompostiert werden.
Kokosfaser
Rohstoffe:
Die Kokosfasern werden aus den faserigen Fruchthüllen
von Kokosnüssen aus kontrolliert biologischer Landwirtschaft
gewonnen. Nach monatelanger Lagerung im Wasser werden die Fasern herausgelöst
und in der Sonne getrocknet. Der Naturkautschuk stammt aus kontrolliert
biologischem Anbau und wird durch das Einritzen der Rinde des Gummibaumes
(hevea brasiliensis) gewonnen. Nach dem Sammeln der milchigen Flüssigkeit
wird zur Konservierung 0,8% Ammoniak zugesetzt.
Herstellung:
Die Kokosfasern werden zuerst in händisch zusammengedrehter
Form gelagert, später von einer Maschine wieder aufgemacht
und gleichmäßig aufgestreut. Darauf wird der Naturkautschuk
gesprüht, der die nunmehr gekräuselte Kokosfaser dünn
umhüllt. Das Ganze wird dann auf die gewünschte Härte
zusammengepreßt und in Hitzekammern vulkanisiert. Das fertige
Produkt ist atmungsaktiv, elastisch und formstabil, wodurch es ideal
für Polsterungen und Matratzenkerne geeignet ist.
Prüfung:
Die Produktion der Kokosfasern und des Naturkautschuk sowie die Verarbeitung
erfolgt in Sri Lanka und wird von der internationalen Organisation
SKAL (Ecocontrol) geprüft.
Zusätzlich
wird das Produkt von unabhängigen Instituten nach den Kriterien
des QUL =(Qualitätsverband Umweltverträglicher Latexmatratzen)
auf Schadstoffe und Haltbarkeit untersucht.
Verarbeitung:
Zum Schneiden verwendet man am besten eine Bandsäge oder ein
scharfes Messer. Zum Verkleben empfehlen wir Latexmilch anstelle von
synthetischen Klebern. Um die Luftdurchlässigkeit zu gewährleisten
sollte nur punktförmig geklebt werden
Pflege
Bis 60° waschbar; vor Sonnenlicht schützen.
Entsorgung::
Kokosfaser ist nicht umweltbelastend und kann über den Hausmüll
entsorgt werden. Zerkleinert und in geringen Mengen kann er auch kompostiert
werden.
Kokoskautschuk
Rohstoffe:
Die Kokosfasern werden aus den faserigen Fruchthüllen
von Kokosnüssen aus kontrolliert biologischer Landwirtschaft
gewonnen. Nach monatelanger Lagerung im Wasser werden die Fasern herausgelöst
und in der Sonne getrocknet.Der Naturkautschuk stammt aus kontrolliert
biologischem Anbau und wird durch das Einritzen der Rinde des Gummibaumes
(hevea brasiliensis) gewonnen. Nach dem Sammeln der milchigen Flüssigkeit
wird zur Konservierung 0,8% Ammoniak zugesetzt.
Herstellung:
Die Kokosfasern werden zuerst in händisch zusammengedrehter
Form gelagert, später von einer Maschine wieder aufgemacht
und gleichmäßig aufgestreut. Darauf wird der Naturkautschuk
gesprüht, der die nunmehr gekräuselte Kokosfaser dünn
umhüllt. Das Ganze wird dann auf die gewünschte Härte
zusammengepreßt und in Hitzekammern vulkanisiert. Das fertige
Produkt ist atmungsaktiv, elastisch und formstabil, wodurch es ideal
für Polsterungen und Matratzenkerne geeignet ist.
Prüfung:
Die Produktion der Kokosfasern und des Naturkautschuk sowie die Verarbeitung
erfolgt in Sri Lanka und wird von der internationalen Organisation
SKAL (Ecocontrol) geprüft. Zusätzlich
wird das Produkt von unabhängigen Instituten nach den Kriterien
des QUL =(Qualitätsverband Umweltverträglicher Latexmatratzen)
auf Schadstoffe und Haltbarkeit untersucht.
Verarbeitung:
Zum Schneiden verwendet man am besten eine Bandsäge oder ein
scharfes Messer. Zum Verkleben empfehlen wir Latexmilch anstelle von
synthetischen Klebern. Um die Luftdurchlässigkeit zu gewährleisten
sollte nur punktförmig geklebt werden
Pflege:
Bis 60° waschbar; vor Sonnenlicht schützen.
Entsorgung:
Kokoskautschuk ist nicht umweltbelastend und kann über den Hausmüll
entsorgt werden. Zerkleinert und in geringen Mengen kann er auch kompostiert
werden.
Naturkautschuk
(Stiftlatex)
Als
Schaumlatex bzw. Stiftlatex wird ein Schaumstoff aus Kautschuk
meist in Form von Platten bezeichnet. Im Gegensatz zu anderen Produkten,
bei denen auch synthetische Materialien verwendet werden, besteht
unser Stiftlatex aus reinem Naturkautschuk.
Rohstoff:
Der Naturkautschuk stammt aus kontrolliert biologischem Anbau
und wird durch das Einritzen der Rinde des Gummibaumes (hevea brasiliensis)
gewonnen. Nach dem Sammeln der milchigen Flüssigkeit wird zur
Konservierung 0,8% Ammoniak zugesetzt.
Herstellung:
Der Naturkautschuk wird dann mit den notwendigen Zusätzen
vermischt, mit Luft aufgeschlagen, in die Form gegossen und wie
ein Kuchen gebacken. Die fertigen Platten werden dann mit Wasser gespült
um eventuelle Rückstände auszuwaschen und danach getrocknet.
Beim Stiftlatex sind Stahlstifte in der Gußform eingearbeitet,
die der gleichmäßigen Erwärmung des Materials dienen.
Die daraus entstehenden Löcher verbessern die Luftdurchlässigkeit
was sich bei der Verwendung als Matratzenkern sehr positiv auswirkt.
Prüfung:
Die Produktion des Naturkautschuk sowie die Verarbeitung erfolgt in
Sri Lanka und wird von der internationalen Organisation SKAL (Ecocontrol)
geprüft. Zusätzlich
wird das Produkt von unabhängigen Instituten nach den Kriterien
des QUL =(Qualitätsverband Umweltverträglicher Latexmatratzen)
auf Schadstoffe und Haltbarkeit untersucht.
Verarbeitung
Zum Schneiden verwendet man am besten eine Schaumstoffsäge. Zum
Verkleben empfehlen wir Latexmilch anstelle von synthetischen Klebern.
Um die Luftdurchlässigkeit zu gewährleisten sollte nur punktförmig
geklebt werden
Pflege:
Bis 60° waschbar ; vor Sonnenlicht schützen.
Entsorgung:
Naturlatex ist nicht umweltbelastend und kann über den Hausmüll
entsorgt werden.
Zerkleinert und in geringen Mengen kann er auch kompostiert werden.
Roggenstroh
Heimisches,
luftreinigendes Roggenstroh aus biologischem Anbau, ergibt als
gepreßter Schichtpolster eine atmungsaktive Matratzenfüllung
von hohem Isolierwert. Gute Luftzirkulation bewirkt einen idealen
Feuchtigkeits- und Temperaturausstausch.
Als Naturprodukt ist Roggenstroh antistatisch, lädt sich
also nicht auf und sammelt daher keinen Staub an. Weiters hat es auch
noch die Fähigkeit, die negativen Auswirkungen von Störzonen
und Wasseradern zu dämmen.
Pflege
Roggenstrohprodukte sollten regelmäßig gelüftet und
in die Sonne gelegt werden.
Entsorgung
Roggenstroh
ist nicht umweltbelastend und kann über den Hausmüll entsorgt
werden. Zerkleinert und in geringen Mengen kann er auch kompostiert
werden.
Rosshaar
Rosshaar
ist ein altbewährtes, natürliches Matratzen-Polstermaterial.
Dieses hochwertige, chemisch unbehandelte Naturhaar wird mit Kernseife
gewaschen, sterilisiert, vorsichtig gedämpft, gesponnen und zu
Strängen gedreht. Durch das anschließende Auskämmen
bekommt der Strang ein mehrfaches Volumen. Das Haar wird "gelockt",
um den Federeffekt, den anderen Naturfasern gegenüber, unerreichte
Sprungkraft zu verstärken. Die Mindestlänge der Haare beträgt
10cm.
Das Herkunftsländer sind China und Süd-Amerika.
Rosshaar
läßt die Matratze gut atmen und wirkt besonders klimatisierend.
Es hat ausgleichende Temperatureigenschaften, vergleichbar mit dem
menschlichen Kopfhaar, wodurch ein im Sommer kühler und im Winter
warmer Schlafkomfort erzielt wird.
Pflege
Rosshaarprodukte sollten regelmäßig gelüftet und in
die Sonne gelegt werden. Oberflächliche Verschmutzungen können
mit der Hand ausgewaschen werden.
Entsorgung:
Alle Produkte sind zu 100% biologisch abbaubar und können problemlos
kompostiert werden.
Schafwollvlies
Herkunft:
Unsere Schafwolle stammt ausschließlich aus biologischer
Landwirtschaft. Dadurch wird gewährleistet dass die Schafe
unter natürlichen, artgerechten Bedingungen leben können,
gesundes biologisches Futter bekommen und ihre Wolle nicht mit Insektiziden
behandelt wird. Um keine unnötig langen Transporte zu verursachen,
verwenden wir nur Schafwolle aus Mitteleuropa.
Verarbeitung:
Die Schafwolle wird schonend gewaschen (Ökotex Standard
100), damit ein möglichst hoher Lanolin - Gehalt in der Wolle
bleibt. Dadurch ist keine Rückfettung der Wolle mit synthetischen
Mitteln notwendig. Wir verzichten auch auf die in der Textilindustrie
übliche Säurebehandlung zur Entfernung von pflanzlichen
Rückständen ("Karbonisieren").
Durch diese schonende Verarbeitung bleiben die klimaregulierenden
und regenerativen Eigenschaften viele Jahre erhalten.
Die
Wollfasern werden in kleinen "Portionen" von ca. 5 kg verarbeitet
und nicht wie üblich Kreuz und Quer gelegt sondern sorgfältig
in eine Richtung gekämmt. Besonders feinfühlige Menschen
spüren den Energiefluß, der dadurch entsteht.
Prüfung:
Die Schafwolle wird von unabhängigen Instituten gemäß
den Richtlinien des IVN =(Internationaler Verband der Naturtextilwirtschaft
e.V.) auf Schadstoffe überprüft.
Pflege:
Schafwollprodukte sollten regelmäßig gelüftet
und in die Sonne gelegt werden. Bei starker Verschmutzung empfehlen
wir die Reinigung von einer Reinigungsfirma machen zu lassen. Leichte
Verschmutzungen können auch mit der Hand bzw. mit einem schonenden
Wollprogramm gewaschen werden.
Entsorgung:
Alle Produkter sind zu 100% biologisch abbaubar und können problemlos
kompostiert werden.